A HERZLICH'S GRIASS GOTT 

 

BEIM


Dreieinhalbmal Martina Schwarzmann im Kurpark Bergen

 

Von den vier angesetzten Konzerten von Martina Schwarzmann im Kurpark musste letztendlich eines am Samstagabend wegen des Unwetters abgebrochen werden. Bei den anderen drei Konzerten hatten wir mehr Glück und mit Ausnahme von etwas leichtem Regen konnten insgesamt etwa 1500 Besucher im Bergener Kurpark über die bekannte Kabarettistin unbeschwert lachen.

 

Das erste Konzert am Samstagnachmittag konnte noch wie geplant stattfinden. Pünktlich um 20:30 Uhr startete der zweite Auftritt. Aber schon gut 45 Minuten später überschlugen sich dann die Ereignisse. Eine Unwetterfront schob sich mit unglaublichem Tempo von Westen her auf Bergen zu. Es blieben wenige Minuten, um die Lage richtig einzuschätzen und schnellstmöglich zu reagieren. Noch während über das Mikrofon auf der Bühne die Durchsage erfolgte, dass das Konzert sofort abgebrochen werden muss, brach das Unwetter über dem Kurpark los. Äußerst diszipliniert begaben sich die Zuschauer wie aufgefordert zu ihren PKWs und brachten sich in Sicherheit. Die Freiwillige Feuerwehr Bergen unterstützte dabei und leuchtete das Gelände aus, da auch noch kurzzeitig der Strom in Bergen ausgefallen war.

 

Mit welcher Wucht das Unwetter den Ort Bergen getroffen hat, konnte erst am nächsten Tag bei den Aufräumarbeiten in vollem Umfang realisiert werden. Armdicke Äste wurden abgerissen, Bäume entwurzelt und Pavillonzelte waren nur noch für den Schrottcontainer. Viele fleißige Hände des Trachtenvereins Bergen brachten am Sonntagvormittag den Bergener Kurpark wieder auf Vordermann. Aber damit noch nicht genug: auch vor der Nachmittagsvorstellung am Sonntag zog nochmal eine Gewitterzelle mit Sturm, Blitz und Starkregen über Bergen – diesmal jedoch mit glimpflicherem Ausgang. Nach diesem Unwetter konnten die beiden Konzerte am Sonntag dann wie geplant durchgeführt werden.

 

Martina Schwarzmann begeisterte mit ihrer Lockerheit und ihrem Wortwitz in ihrem Programm „genau Richtig“. Lieder von den „Heißen, weißen Radi-Soizern“ als konkurrierende Punkband zu den „Red Hot Chilli Peppers“ und von „o’reidigen Sexualpraktiken“ brachten das Publikum zum Lachen. Mit realistisch anmutenden Geschichten über ihre vier „minderjährigen Mitbewohner“ und dem oft nicht so einfachen Leben zwischen Bauernhof, Kindererziehung, Kabarett und Ampfer ausstechen war für jeden ein Angriff auf das Zwerchfell vorprogrammiert.Als besondere Überraschung hatte Martina am Sonntag noch einen „Praktikanten“ mit dabei – den Musiker Mathias Kellner. Mit zwei seiner Stücke während der Pause lockerte er den Abend zusätzlich auf und zog die Zuschauer durch seine niederbayrische Art und Trockenheit im Handumdrehen auf seine Seite. „Bergen werde ich so schnell nicht vergessen!“, gab die Künstlerin bei der Abreise dem Trachtenvorstand Martin Heigermoser noch mit auf den Weg, dem die Erleichterung aufgrund der einigermaßen stabilen Wetterlage am Sonntagabend deutlich anzukennen war. 

 

 

...außerdem danken wir besonders:

 

·         der Gemeinde Bergen für die Überlassung des Kurparks

·         der Freiwilligen Feuerwehr Bergen für den Parkplatzdienst und die Hilfeleistung beim        Unwetter

·         das Team der Tourist-Information für die Abwicklung des Kartenumtausches

·         allen Helfern vom GTEV Bergen fürs Dasein vor, während und nach den Konzerten

 

Nach dem langen „Corona-Stillstand“ war es so schön zu spüren, dass der Zusammenhalt keineswegs eingeschlafen ist und man sich noch immer auf das Miteinander verlassen kann – Vergelt’s Gott!

 

 


Gaufest „dahoam“

 

– leider nua ned imBierzelt

 

 

Auch aus dem zweiten Versuch ein Gaufest unter‘m Hochfelln im Bierzelt zu feiern, wurde ja aus bekannten Gründen nichts. So hat der Gauverband I wieder dazu aufgerufen, a „Gaufest dahoam“ - jeder für sich - zu feiern.

Wir in Bergen haben uns auf Grund des Wetters zu unserem Festgottesdienst im Festsaal versammelt.

Den Gottesdienst leitete und gestaltete Pater Vasile sehr festlich und stellte ihn unter das Motto Hoamat.

Danke für die schönen Worte!

 

Im Rahmen des Gottesdienstes wurde folgendes Gedicht (hier nur ein Auszug) vorgetragen:

 

D´Hoamat – fürn Menschn des wichtigste Stück,

D´Hoamat is Freidn und Wärme und Glück,

is Miah und Sorgn und Trauer und Freid,

is vor allem as `Liabsei´ unter de Leit.

Treu dem guadn oidn Brauch woi ma’s hoidn,

mia olle midanand, de junga und de oidn.

Hoit ma‘ s aufrecht, heilig und in Ehren,

wos uns anvertraut, von Gott unserem Herrn.

Im Anschluss wurden wir mit einem zünftigem Mittagessen und ausreichend Flüssignahrung -schwoam ma‘s obe! - verköstigt.

 

Noch lange saßen wir im Saal gemütlich zusammen.

Umrahmt wurde der Tag mit einem bunten musikalischen Programm – vielen herzlichen an alle Musikanten!

 

Am Festsonntag selbst gab es für jeden Gast ein Festzeichen von 2020 mit nach Hause. Ca. 12000 Stück wurden bereits einen Tag vorher an alle Vereine im Rahmen der Gauversammlung verteilt.

 

Wer noch Interesse an einem Festzeichen hat, kann sich gerne bei uns melden oder an einem der „Schwarzmann“ – Konzerttermine erwerben.